Referenzen

Verfahrenstechnische Optimierung  


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Optimierung der Abwasserüberleitung vom Gewerbegebiet Valluhn / Gallin zur Kläranlage Zarrentin


Auftraggeber: Abwasserzweckverband Sude-Schaale

Planung & Baubeginn: 2021 - 2022


Das Abwasser des Gewerbegebiets Valluhn/Gallin wird zusammen mit anderen Abwässern in das Hauptpumpwerk des Gewerbegebiets geleitet und von dort über eine Druckrohrleitung und zwei weitere Druckerhöhungspumpwerke zur Kläranlage Zarrentin gepumpt. Auf der Strecke bis zur Kläranlage leiten weitere Pumpwerke in die Hauptabwasserleitung ein. Vor dem Hintergrund einer zukünftig erhöhten Abwassermenge im Gewerbegebiet bedingt durch die Ansiedlung eines Saftherstellers und einer Produktionserweiterung bei EDEKA wurde die MIP GmbH beauftragt Kapazitätsreserven der Abwasserüberleitung aufzuzeigen und Maßnahmen für eine vergleichmäßigte Überleitung des Abwassers vorzuschlagen. Um den zukünftig erhöhten Abwasseranfall in der Druckrohrleitung durch eine vergleichmäßigte Überleitung zu kompensieren wurden zwei neue Pumpwerke geplant sowie ein Pumpwerk umgebaut und eine übergeordnete Steuerung installiert.



Ertüchtigung des CTD Schlammerwärmungssystems und der Heizwasserverteilung auf der Kläranlage Ratekau


Auftraggeber: ZVO - Zweckverband Ostholstein

Planung: Dezember 2020


Die Kläranlage Ratekau nahm im Jahr 2004 eine Anlage zum chemisch-thermischen Zellaufschluss von Überschussschlamm  (CTD) in Betrieb. Beim Betrieb der Anlage wurde festgestellt, dass die projektierte Schlammtemperatur im Ausgang der CTD Anlage nicht erreicht wird. Des Weiteren wurde festgestellt, dass der Heizwasserrücklauf des CTD Wärmetauschers eine zu hohe Temperatur besitzt und aus diesem Grund der Rücklauf zum BHKW auch bei hohem Wärmebedarf gekühlt werden muss. Die Wärme, die über den BHKW Rückkühler verloren geht, muss über den Gasheizkessel ersetzt werden. Für die Optimierung des CTD Schlammerwärmungssystems wurde ein Messprogramm durchgeführt, um anschließend Ertüchtigungsmaßnahmen ableiten zu können. Mit diesen Messergebnissen wurden die Wärmebilanzen für Heizwasser, Heizschlamm und Rohschlamm aufgestellt und verglichen sowie eine Thermografie der Anlage durchgeführt.

Energie & Elektrotechnik


Neubau eines Heizhauses für die Stadtwerke Stralsund


Auftraggeber: Stadtwerke Stralsund - SWS Energie GmbH

Inbetriebnahme: Dezember 2021


Im Zuge der Energiewende errichtet die SWS Energie GmbH unmittelbar neben ihrem zentralen Heizhaus, ein weiteres Gebäude zur Energieerzeugung. Zusätzlich wird auf diesem Gelände eine Wärmespeichergalerie mit einer Kapazität von max. 37 MWh errichtet. Das neue Heizhaus beinhaltet die Energieanlagen 6,5 MW „Power-to-Heat“, BHKW und 0,5 MW Fernkälteerzeugung.



Die Power-to-Heat-Anlage wandelt volatile, überschüssige Elektroenergie in Wärmeenergie um. Mit dem neuen BHKW wird die Energieversorgung zweier Heizhäuser sichergestellt. Besondere Aufmerksamkeit bei der Planung galt der Verteilung der alten und neuen  Energieerzeugung. 

Erneuerung der BHKW-Anlage und Ertüchtigung der Wärmeverteilung der Kläranlage Stralsund


Auftraggeber: REWA - Regionale Wasser- und Abwassergesellschaft mbH

Planung & Baubeginn: Dezember 2022-2023


Auf der Kläranlage Stralsund wurde in den Jahren 2010/11 die BHKW - Anlage maschinentechnisch erneuert. Auf eine Ertüchtigung der Elektrotechnik wurde im Zuge der Erneuerung der Maschinentechnik verzichtet. Da die BHKW schon über 11 Jahre in Betrieb sind und die Elektrotechnik noch um einiges länger wurde die MIP GmbH beauftragt, eine neue BHKW-Anlage inklusive der elektrotechnischen Anbindung am Standort der Kläranlage Stralsund zu planen. Im Zuge der Planung wurde auch besonderes Augenmerk auf die wärmetechnische Einbindung der BHKW gelegt und eine Bestandsaufnahme des bestehenden Heizungssystems der Kläranlage angefertigt. Da die Wärmeabnahme der einzelnen Verteilungen auf der Kläranlage nicht erfasst wird, kann anhand der Bestandsaufnahme eine Installation von Wärmemengenzähler, zur Erfassung der Wärmeabnahme, berücksichtigt werden.

Umbau eines Heizhauses im Carl-Heydemann-Ring in Stralsund


Auftraggeber: Stadtwerke Stralsund - SWS Energie GmbH

Planung & Baubeginn: Juli 2023


Ein Heizhaus im Carl - Hydemann - Ring versorgt Teile des Rings und Teile des Damaschkeweges mit Wärme. Die Wärme im Heizhaus wird mit zwei Heizkessel erzeugt (P = 780 - 895 kW und P = 895 - 985 kW) und über zwei Wärmetrassen zu den unterschiedlichen Bereichen verteilt. Zukünftig soll das Wärmenetz erweitert und Teile der Alten Richtenberger Straße mit Wärme versorgt werden. Hierzu soll am Standort der Biogasanlage „Am Umspannwerk“ zusätzlich ein weiteres Heizwerk aus erneuerbaren Energien in Betrieb genommen werden. Die erzeugte Wärme soll über eine DN 150 Wärmetrasse entlang „Am Hohen Graben“, der „Feldstraße“ und des „Carl - Heydemann - Rings“ verlaufen und mit in die bestehende Wärmeversorgung implementiert werden. Das Heizhaus im „Carl - Heydemann - Ring“ soll im Bedarfsfall zur Besicherung der neuen Wärmetrasse eingesetzt werden. Im Zuge der geplanten Netzerweiterung, wurde die MIP GmbH beauftragt, den Umbau des Heizhauses zu planen.

Planungsleistungen zur Erneuerung der BHKW-Anlage auf der Kläranlage Dargun und der Installation einer Photovoltaik-Anlage


Auftraggeber: Stadt Dargun

Planung: Dezember 2021


Da das BHKW der Kläranlage Dargun seit fast 16 Jahren in Betrieb und eine Generalüberholung schon seit vier Jahren überfällig ist, wurde die MIP GmbH beauftragt Varianten zur Erneuerung der BHKW-Anlage aufzuzeigen und hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit zu verglichen. Darüber hinaus wurde untersucht, ob eine zusätzliche Installation einer PV-Anlage auf dem Gelände des Kläranlage zur Verbesserung des Energiemanagements sinnvoll ist. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Bestandsaufnahme der Energiemessungen und der Auswertung der Betriebsdaten.

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Gastechnik


Errichtung einer Aufbereitungsanlage für Klärgas


Auftraggeber: REWA - Regionale Wasser- und Abwassergesellschaft mbH

Planung & Baubeginn: Dezember 2022-2023


Auf der Kläranlage werden neue BHKW - Module mit einer Abgasaufbereitung, in Form von Oxidationskatalysatoren, angeboten. Oxidationskatalysatoren wandeln Formaldehyd (HCHO), bestehend aus Kohlenwasserstoff (HC), Sauerstoff (O
2) und Kohlenmonoxid (CO) zu Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O) um. Damit das Wasser, das bei der Abgasaufbereitung entsteht, nicht mit dem Schwefelwasserstoff (H2S) im Klärgas zu Schwefelsäure (H2SO4) reagieren kann, die zum Verschleiß des BHKW – Abgastrakts führt, ist es erforderlich den Schwefel aus dem Klärgas zu entfernen. Vor diesem Hintergrund wird eine Aufbereitungsanlage für Klärgas am Standort der Kläranlage Stralsund geplant.

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Abwassertechnik / Schlammbehandlung


Erweiterung der Kläranlage Spornitz 


Auftraggeber: WAZV - Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz

Inbetriebnahme: September 2020


Im Zuge der Erweiterung der Kläranlage Spornitz auf 2.600 EW wurde das Verfahren der Kläranlage von SBR Technik auf TSC Verfahren umgestellt. In der Planung mit inbegriffen war der rohrleitungstechnische als auch der elektrotechnische Umbau sowie die Erstellung einer Funktionsbeschreibung.


Bau eines Fett- / Schlammfangs für Molkereiabwasser 


Auftraggeber: Gläserne Molkerei

Inbetriebnahme: Dezember 2020


Das Prozessabwasser der Gläsernen Molkerei wurde über einen Fett- und Schlammfang entfrachtet und in einem Staukanal zwischengespeichert, bevor es indirekt in ein kommunales Abwasserpumpwerk eingeleitet wird. Vor ca. 6 Jahren wurden unzulässige CSB Konzentrationen im Zulauf zum kommunalen Pumpwerk gemessen, woraufhin der Staukanal teilweise zum Fett- und Schlammfang umfunktioniert wurde. In den darauffolgenden Jahren hat sich gezeigt, dass der anfallende Fettschlamm im Staukanal nur mit erheblichem Aufwand geräumt werden kann und das für die Fettabscheidung genutzte Volumen im Stauraum beim Prozessabwassermanagement fehlt. Um eine verbesserte Abscheideleistung durch ein ausreichendes Stauvolumen sicherzustellen, wurde ein neuer  Schlammfang und zwei Fettabscheider inklusive einer neuen Abwasserneutralisationsanlage errichtet.

      Abwasservorbehandlung für eine Aufzuchtanlage von atlantischem Lachs


      Auftraggeber: BeLLa - Berliner Land Lachs GmbH & Co. KG

      Planung: September 2022


      Am Standort Malchow plant die BeLLa Berliner Land Lachs GmbH & Co. KG (BeLLa) eine Aufzuchtanlage von atlantischen Lachsen. Die Schlachtung der gezüchteten Fische soll am selben Standort erfolgen. Die MIP GmbH wurde beauftragt, auf Grundlage einer Studie und einem bestehenden Bauantrag, eine Entwurfsplanung für die Vorbehandlung der anfallenden Abwässer aus der Lachsschlachtung zu erstellen.

      Klärschlammverwertung Kläranlage Körkwitz 


      Auftraggeber: AWZV - Abwasserzweckverband Körkwitz

      Planung und Auswertung: Dezember 2021


      Auf der Kläranlage Körkwitz wird der anfallende Klärschlamm bis zu seiner Entsorgung / Verwertung auf Trockenbeeten zwischengelagert. Vor dem Hintergrund, das 5.000 Tonnen dieses Klärschlamms entsorgt bzw. verwertet werden sollen, wurde die MIP GmbH beauftragt, eine EU-weite Ausschreibung vorzubereiten. Im Zuge dieser Vorbereitungen wurde der zu verwertende Klärschlamm nach AbfKlärV §5, Abs. 2 mit Zusatz lt. DümV untersucht und eine Markterkundung durchgeführt. 


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